Schöner schreiben über Lesben und Schwule
Unsere aktualisierten Praxis-Tipps für den JournalistInnen-Alltag
Der Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen hat 2011 ein Faltblatt mit acht Praxisbeispielen veröffentlicht, wie JournalistInnen richtig über Lesben und Schwule schreiben können. In Zusammenarbeit mit der Akademie Waldschlösschen folgt nun eine wesentlich umfangreichere Fassung, die neben den Praxisbeispielen auch kurze Texte zur Einordnung von Formulierungen und ein kleines Glossar enthält.
Diese Broschüre ist das Ergebnis eines Seminars, das im März 2013 in der Akademie Waldschlösschen stattgefunden hat. Damit möchten wir unsere heterosexuellen KollegInnen ermuntern: Schreiben Sie über Lesben und Schwule – aber denken Sie dabei auch an die Wirkung Ihrer Texte.
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Felix-Rexhausen-Preis 2013

Felix Rexhausen 1967; Foto: Georgia Gembardt
Die bekannte Moderatorin und Fernsehjournalistin Anja Reschke moderiert die Preisverleihung am 3. August 2013 auf dem CSD in Hamburg. Die Jury freut sich über die zahlreichen Einsendungen und wird am 15. Juni zusammenkommen! [mehr...]
Wie schwule und lesbische Themen in die Medien kommen
Seminar im Waldschlösschen

Die Akademie Waldschlösschen und der BLSJ hatten geladen und KollegInnen aus der ganzen Republik waren gekommen: Anfang März trafen sich knapp 30 JournalistInnen zu einer Art Branchentreffen an Deutschlands wohl bekanntestem Tagungsort für Lesben und Schwule. [mehr...]
Vielfalt lesbisch-schwuler
Presselandschaft nimmt ab
BLSJ veröffentlicht fünf Thesen zur Situation des Pressemarktes und stößt damit eine lebhafte Debatte an!
Der Pressemarkt ist härter umkämpft denn je. Auch auf dem Markt der lesbisch-schwulen Presse hat im vergangenen Jahr die Konzentration stark zugenommen. Viele lesbisch-schwule Stadtillustrierte leiden unter der Gratis-Kultur. Der Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen veröffentlicht fünf Thesen zur Situation des Pressemarktes: Beim Ringen der Blätter ums Überleben dürfe nicht die journalistische Sorgfaltspflicht über Bord geworfen werden. [mehr...]
Warum Lesben und Schwule im Lokalen kaum vorkommen
Podiumsdiskussion beim Netzwerk Recherche in München

Sven Kneipp, Christina Herz, Moderator Martin Munz und Heidi Breer auf dem Podium in München. Foto: Franziska Senkel
Unter dem Titel “Auf dem Land herrscht noch Anstand” hat der BLSJ im November eine Podiumsdiskussion organisiert. Die Veranstaltung fand als Teil einer zweitägigen Fachkonferenz des Vereins Netzwerk Recherche in München statt. Mit BLSJ-Vorstand Martin Munz diskutierten Sven Kneipp (offen schwuler Bürgermeister Merklingen), Christina Herz (NDR Hannover) und Heidi Breer (freie Journalistin) über die Schwierigkeiten von Homosexuellen im ländlichen Raum, offen mit ihrer sexuellen Orientierung umzugehen, und darüber, dass Lesben und Schwule in der Lokalberichterstattung immer noch kaum vorkommen. [mehr...]
Der BLSJ im Interview mit RadioSub
Der Stammtisch Rhein-Main hat sein monatliches Treffen kurzerhand ins Studio von RadioSub verlegt und sich den Hörern vorgestellt.[mehr...]
Scheuen Lesben die Öffentlichkeit?
Lebhafte Diskussion beim BLSJ-Podium im Bayerischen Rundfunk
Drängen Schwule die Lesben in der öffentlichen Wahrnehmung an den Rand? Oder sind die Lesben gar selbst schuld, weil sie zu oft den Fokus der Öffentlichkeit scheuen? Um diese und weitere Fragen ging es bei einer Podiumsdiskussion unter dem Titel “Für das Recht auf angemessene Berichterstattung! Wie Medien über Lesben und Schwule berichten”, veranstaltet vom BLSJ und den “Wirtschaftsweibern”. [mehr...]
BLSJ: Entscheidung des Presserats Gefahr für kritischen Journalismus
Protest gegen Einschätzung zur “taz”-Berichterstattung über Bundesumweltminister Peter Altmaier
Nach Ansicht des Presserats hat die Berichterstattung der “taz” über das Beinahe-Coming-out von Bundesumweltminister Peter Altmaier gegen den Pressekodex verstoßen, weil das Persönlichkeitsrecht Altmaiers verletzt worden sei. Nur weil der Artikel online entfernt wurde und sich die Chefredakteurin erklärt habe, sei von weiteren Maßnahmen (beispielsweise eine Missbilligung oder eine Rüge) abgesehen worden. Diese Entscheidungen des Presserats nimmt der BLSJ zum Anlass für einen offenen Protestbrief an den Presserat. [mehr...]
Schön! Stark! Frei!
Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden

Wenn Journalistinnen und Journalisten über Lesben und Schwule schreiben, kommt nicht immer etwas Sinnvolles heraus. Das hat auch die Münchener Journalistin Elke Amberg bemerkt, als sie insgesamt 81 Artikel zu den lesbisch-schwulen Themen “Rechtliche Gleichstellung” und “Christopher-Street-Day” analysiert hatte, die im Zeitraum 1. Juli bis 31. Dezember 2009 erschienen sind. Jetzt ist mit Unterstützung des BLSJ das Buch zur Studie erschienen. [mehr...]
Felix-Rexhausen-Preis 2012 geht an Aids-Doku im Ersten
Peter Illmann überreicht Preis an Jobst Knigge in München
Der Felix-Rexhausen-Preis 2012 wurde am 14. Juli auf dem Münchner Christopher Street Day von Ex-Formel-Eins-Moderator Peter Illmann überreicht. Der BLSJ vergibt den Preis seit 1998 jedes Jahr und würdigt damit ein besonderes publizistisches Engagement bei der Berichterstattung über Lesben, Schwule und Bisexuelle. [mehr...]

