Der BLSJ

Radiobeitrag über das Thema Bisexualität gewinnt Felix-Rexhausen-Preis 2018

BLSJ zeichnet Johannes Nichelmann aus

Preisverleihung auf dem CSD in Köln; von links: Prof. Dr. Lars Rinsdorf (Jury), Prof. Dr. Petra Werner (Jury), Timo Stoppacher (Jury),Georg Restle (Moderator), Johannes Nichelmann (Gewinner), Maria Caroline Wölfle (Nominierte), David Würtemberger (Vertreter für Nominierte Christina Wolf); Foto: Axel Bach

„Ein bisschen bi …“ – fast jeder weiß, wie der Satz weitergeht. Nein, das ist kein lustiger Spruch. Er ist respektlos. Mit dem Thema Bisexualität und der Tatsache, dass es mit dem „… schadet nie“ gar nicht weit her ist, hat sich der Berliner Hörfunk- und Fernsehjournalist Johannes Nichelmann befasst. Für seinen Radiobeitrag „Vom Stigma, auf Frauen und Männer zu stehen“ zeichnete ihn an diesem Wochenende der Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen (BLSJ) mit dem Felix-Rexhausen-Preis 2018 aus. Den Preis überreichten der BLSJ-Vorstand zusammen mit dem Leiter und Moderator des WDR-Politmagazins „Monitor“, Georg Restle, auf der Hauptbühne des Christopher Street Day (Cologne Pride) in Köln. [mehr…]

Mitgliederversammlung 2018

Die 23. Bundeskonferenz und Mitgliederversammlung des BLSJ findet am 30. November 2018 in Köln statt. [mehr…]

Die Broschüre "Schöner schreiben über Lesben und Schwule"

Die Broschüre „Schöner schreiben über Lesben und Schwule“

Schöner schreiben über Lesben und Schwule

Ein Leitfaden für die Berichterstattung

Viele Medien berichten regelmäßig über Lesben und Schwule – besonders in der CSD-„Saison“. Das finden wir gut! Als kleine Hilfe für den Arbeitsalltag haben wir unseren Leitfaden aktualisiert und erweitert: Neben vielen Beispielen aus der Praxis finden Sie auch kurze Texte zur Einordnung von Formulierungen und ein kleines Glossar. [mehr…]

DREIMAL STOPP!
Drei Forderungen an die Medien

Der „Waldschlösschen-Appell“ gegen die Verharmlosung homosexualitätsfeindlicher Diffamierungen in den Medien

Logo zur Initiative "Der Waldschloesschen-Appell"

Lesben und Schwule stehen aufgrund der Diskussion um die rechtliche Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften im Fokus der Medienöffentlichkeit. Wir begrüßen eine breite Diskussion um die politische und juristische Ausgestaltung der Rechte Homosexueller. Wir wehren uns jedoch dagegen, dass Argumentationsmuster, die der Diffamierung der Identität Homosexueller dienen, weiterhin als „Debattenbeiträge“ oder „Meinungsäußerungen“ verharmlost werden. [mehr…]

Homo-Ehe – oder was?

In der Rubrik „60 Sekunden für …“ spricht Vorstandsmitglied Axel Bach in der Sendung „@mediasres“ im DLF zum Thema „Homo-Ehe – woran heterosexuelle Journalisten jetzt denken müssen“. [mehr…]

Polizei Krefeld warnt vor dem Homosexuellen-Milieu!

Logoschriftzug Homosexuellen-Milieu

Am 17. Dezember 2017 war es mal wieder soweit: Die Polizei warnte vor dem Milieu – und meinte damit wohl das “Homosexuellen-Milieu”. Denn: Der Tote war – so zitiert die NRZ den Kriminalhauptkommissar – “43 Jahre verheiratet, sei aber, nachdem seine zum Schluss bettlägerige Frau verstorben wäre, seiner homosexuellen Neigung gefolgt, erklärte Gerd Hoppmann”. BLSJ-Vorstand Axel Bach: “Wir haben ja mittlerweile die Hoffnung fast aufgegeben, dass der unsinnige und unsägliche Begriff in Polizeikreisen nicht mehr verwendet wird. Aber dass Journalist_innen ihn weiterhin unreflektiert und unkommentiert verwenden, können wir nicht verstehen.” [mehr…]

Jury des Felix-Rexhausen-Preises 2017: von links: Andrea Lueg, Arnd Riekmann, Dr. Lars Rinsdorf, Dr. Petra Werner, Timo Stoppacher (nicht im Bild: Pascal Beucker, Sefa İnci Suvak); Foto: Axel Bach

Jury des Felix-Rexhausen-Preises 2017:
von links: Andrea Lueg, Arnd Riekmann, Dr. Lars Rinsdorf, Dr. Petra Werner, Timo Stoppacher
(nicht im Bild: Pascal Beucker, Sefa İnci Suvak); Foto: Axel Bach

20 Jahre BLSJ

20 Jahre Felix-Rexhausen-Preis

Der BLSJ feierte im vergangenen Jahr sein Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen. Am 9. September 2017 wurde auch der Medienpreis des BLSJ zum 20. Mal verliehen. Damit gehört er zu den wenigen beständigen und langjährigen Journalisten-Preisen in Deutschland! Und das alles rein ehrenamtlich. [mehr…]

Vielfalt lesbisch-schwuler Presselandschaft nimmt ab

BLSJ zur Situation des Pressemarktes

Der Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen veröffentlicht fünf Thesen zur Situation des lesbisch-schwulen Pressemarktes: Beim Ringen der Blätter ums Überleben dürfe nicht die journalistische Sorgfaltspflicht über Bord geworfen werden. [mehr…]

Stadt Köln hat Felix-Rexhausen-Platz eingeweiht

Straßenschild mit Beschriftung Felix-Rexhausen-Platz

Der Felix-Rexhausen-Platz in Köln; Foto: Axel Bach

Am Tag der Menschenrechte wurde der Felix-Rexhausen-Platz hinter dem Kölner Bahnhof von Bezirksbürgermeister Andreas Hupke offiziell eingeweiht: Um genau 12.21 Uhr und 14 Sekunden wurden die Köln- und Regenbogenfahne im Beisein vieler Interessierter vom Straßenschild abgezogen. [mehr…]

Warum Lesben und Schwule im Lokalen kaum vorkommen

Podiumsdiskussion beim Netzwerk Recherche in München

Sven Kneipp, Christina Herz, Moderator Martin Munz und Heidi Breer auf dem Podium in München. Foto: Franziska Senkel

Sven Kneipp, Christina Herz, Moderator Martin Munz und Heidi Breer auf dem Podium in München. Foto: Franziska Senkel

Unter dem Titel „Auf dem Land herrscht noch Anstand“ hat der BLSJ eine Podiumsdiskussion organisiert. Die Veranstaltung fand als Teil einer zweitägigen Fachkonferenz des Vereins Netzwerk Recherche in München statt. Mit BLSJ-Vorstand Martin Munz diskutierten Sven Kneipp (offen schwuler Bürgermeister Merklingen), Christina Herz (NDR Hannover) und Heidi Breer (freie Journalistin) über die Schwierigkeiten von Homosexuellen im ländlichen Raum, offen mit ihrer sexuellen Orientierung umzugehen, und darüber, dass Lesben und Schwule in der Lokalberichterstattung immer noch kaum vorkommen. [mehr…]

Den Tagungsband kann man hier herunterladen.

Mehr zum Thema „Lesben und Schwule als Thema im Lokalen“

Schön! Stark! Frei!

Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden

Buch-Cover Schön! Stark! Frei!

Wenn Journalistinnen und Journalisten über Lesben und Schwule schreiben, kommt nicht immer etwas Sinnvolles heraus. Das hat auch die Münchener Journalistin Elke Amberg bemerkt, als sie alle erschienenen Artikel zu den lesbisch-schwulen Themen „Rechtliche Gleichstellung“ und „Christopher-Street-Day“ analysiert hatte, die im Verlauf eines halben Jahres in vier Tageszeitungen erschienen sind. Mit Unterstützung des BLSJ konnte die Studie als Buch veröffentlicht werden. [mehr…]