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Vielfalt lesbisch-schwuler Presselandschaft nimmt ab

Verlage ringen ums Überleben – BLSJ veröffentlicht fünf Thesen zur Situation des Pressemarktes

Der Pressemarkt ist härter umkämpft denn je. Der Konzentrationsprozess in der lesbisch-schwulen Presse hat sich seit 2012 massiv verstärkt. Der Markt ist geprägt von Gratiskultur, geringen Löhnen und starken wirtschaftlichen Zwängen. Einige Redaktionen bestehen gerade mal aus einer Person. Die Vielfalt verschiedener Anbieter ist auf wenige Verlage geschrumpft. Angebote für Lesben sind meist nur noch mit der Lupe zu finden. Der Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen sieht diese Entwicklungen mit Sorge und veröffentlicht fünf Thesen zur Situation der lesbisch-schwulen Presse. Beim Ringen der Blätter ums Überleben dürfe nicht die journalistische Sorgfaltspflicht über Bord geworfen werden.

Die  fünf BLSJ-Thesen zur lesbisch-schwulen Presse