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Archiv der Kategorie: Allgemein

Historisches Comic-Projekt: „Damals. Eine queere Zeitreise in die Vergangenheit“

Cover des queer-historischen Comics „Damals. Eine queere Zeitreise in die Vergangenheit“; Cover: Moom Comics

Der BLSJ hat mit einem Druckkostenzuschuss ein queer-historisches Comic-Projekt von Moom Comics (Łukasz Majcher) unterstützt. Darin werden 11 Geschichten von queeren Menschen erzählt, die älter als 50 Jahre sind. Wir finden diesen Ansatz gerade auch aus journalistischer Sicht spannend, weil hier Geschichten erzählt werden, die auch in den normalen Medien öfter erzählt werden sollten.
In der Geschichte „In jenen dunklen, aber glücklichen Zeiten“ von Paul Winck kommt sogar im Verborgenen auch der BLSJ vor. Unten haben wir diesen Ausschnitt mit freundlicher Genehmigung des Verlags als Leseprobe bereitgestellt.

Informationen zum Comic auf den Verlagsseiten

Leseprobe (4 MB)

Hinweis: Das Buch ist nicht im allgemeinen Buchhandel bestellbar.

Der BLSJ hat mit einem Druckkostenzuschuss ein queer-historisches Comic-Projekt von Moom Comics (Łukasz Majcher) unterstützt. Darin werden 11 Geschichten von queeren Menschen erzählt, die älter als 50 Jahre sind. Wir finden diesen Ansatz gerade auch aus journalistischer Sicht spannend, weil … Weiterlesen

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Workshop: Recherche-Hilfe zu queeren Themen

BLSJ-Leitfaden „Schöner schreiben …“ wird aktualisiert

Broschüre „Schöner schreiben über Lesben und Schwule“

Die Broschüre „Schöner schreiben über Lesben und Schwule“ wird 2024 aktualisiert und erweitert.

Auf dem Jahrestreffen 2024 des „Netzwerk Recherche“ in Hamburg machen wir am 19. Juli 2024 einen Workshop, auf dem wir uns mit Kolleg*innen über die Aktualisierung unseres „Leitfadens“ austauschen möchten. Wer nicht daran teilnehmen kann, kann uns Anregungen, Hinweise und Fragen (vorab) per E-Mail zusenden. Vielen Dank für eure Unterstützung!

Ankündigungstext

In den letzten Jahren hat sich bei Berichten über queere Menschen viel Positives getan: einfühlsame Portraits, bewegende Dokus, historische Geschichten und eine im Großen und Ganzen angemessene Berichterstattung über die vielen CSD-Demos. Ein Erfolg, der nicht zuletzt auch dadurch zu erklären ist, dass queere Medienschaffende die Beiträge selbst geschrieben haben.
Was viele (heterosexuelle) Kolleginnen und Kollegen oft unterschätzen, ist, dass queere Themen Fachthemen sind; sprich: Wenn man davon keine Ahnung hat, muss man recherchieren! Und das trifft nicht für „Spezialthemen“ zu. Gerade im aktuellen Journalismus kann es schnell zu Fehleinschätzungen kommen, wenn der Redaktionsschluss im Nacken sitzt. Da hat sich in den vergangenen Jahren der „kollegiale Leitfaden für Journalistinnen und Journalisten“ des Bundes Lesbischer und Schwuler JournalistInnen als Ratgeber etabliert. Die erste Auflage war schnell vergriffen, ist aber online verfügbar. Doch spätestens mit der Öffnung der Ehe war klar, dass ein unveränderter Nachdruck nicht sinnvoll ist. Denn nicht nur der Titel muss aktualisiert werden.
In diesem Workshop soll es genau darum gehen: Welche Änderungen und Neuerungen sind erforderlich? Welche neuen Themen sollten unbedingt berücksichtigt werden?
Wir freuen uns auf Fragen und Vorschläge unserer heterosexuellen Kolleginnen und Kollegen – aber natürlich auch auf die Teilnahme queerer Kolleg*innen. Denn auch der neue Leitfaden soll keine praxisferne „Anleitung“ eines Lobbyverbandes sein, sondern direkt von und für Journalist*innen gemacht werden.
Nach dem Workshop bleibt noch Zeit für weitere Fragen und Austausch – vermutlich in der Kantine.

Wer sich ein wenig vorbereiten möchte, findet hier:

das PDF der Broschüre von 2013

die Online-Fassung der Praxisbeispiele mit ersten Aktualisierungen

den Workshop im Programmkalender des Netzwerks Recherche, #nr24

Wer nicht teilnehmen kann, kann uns Anregungen, Hinweise und Fragen (vorab) per E-Mail zusenden.

BLSJ-Leitfaden „Schöner schreiben …“ wird aktualisiert Auf dem Jahrestreffen 2024 des „Netzwerk Recherche“ in Hamburg machen wir am 19. Juli 2024 einen Workshop, auf dem wir uns mit Kolleg*innen über die Aktualisierung unseres „Leitfadens“ austauschen möchten. Wer nicht daran teilnehmen … Weiterlesen

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Theater: Rexhausens Lavendelschwert als „Queere Revolution“

Die Satire Lavendelschwert von Felix Rexhausen ist sicherlich das wichtigste Buch des Namensgebers unseres Medienpreises.

Für das Kölner Sommerblutfestival 2024, das politischen und kulturellen Themen eine Bühne gibt, wurde der satirische Plot Rexhausens in das Spannungsverhältnis mit Fragen heutigen Queer-Seins gesetzt, wobei sich die Inszenierung eher assoziativ auf Rexhausens „Lavendelschwert“ bezieht.

Die drei schwulen Schauspieler haben das „Monokel“ (eine Kneipe, die auch in der Rexhausen-Sartire vorkommt), in den Keller des Theaters geholt und nehmen die Zuschauer mit in die Zeit der 1960er-Jahre – noch bevor der Paragraph 175 liberalisiert wurde.
Die Szenen im Monokel sind geschickt kontrastiert mit kurzen Gedanken und Erzählungen queerer Menschen und weiteren O-Ton-Montagen per Videoeinspielung.

Die fünf Aufführungen im Mai 2024 waren allesamt ausverkauft. Es ist daher wunderbar, dass es ab September 2024 weitere Aufführungstermine gibt. (Termine siehe unten)

 

 

Freies Werkstatt Theater, jeweils um 19:30 Uhr

8. Mai 2024, Premiere

9. Mai 2024, mit Publikumsgespräch nach der Vorstellung

10. Mai 2024

16. Mai 2024, mit Publikumsgespräch nach der Vorstellung

17. Mai 2024

weitere Termine:
7. und 8. sowie 12. bis 14. September 2024

 

weitere Infos und Fotos auf den Seiten des Theaters

weitere Infos auf den Seiten des Sommerblutfestivals

Die Satire Lavendelschwert von Felix Rexhausen ist sicherlich das wichtigste Buch des Namensgebers unseres Medienpreises. Für das Kölner Sommerblutfestival 2024, das politischen und kulturellen Themen eine Bühne gibt, wurde der satirische Plot Rexhausens in das Spannungsverhältnis mit Fragen heutigen Queer-Seins … Weiterlesen

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Vor 100 Jahren: Schwules Leben 1924 – eine Zeitreise in Zeitungsartikeln

Zeitschriften und Literatur, Vereine und Kneipen, Musik und Theater, Politik und Skandale

Historische Zeitungen und Zeitschriften sind wertvolle Quellen, in denen auch vor 100 Jahren bereits über Schwule berichtet wurde. Erwin In het Panhuis hat viele – teilweise erst seit kurzem im Volltext recherchierbare – Zeitungen und Zeitschriften des Jahres 1924 durchsucht und dabei auch bisher für die Schwulenbewegung unbekannte Quellen ans Licht gefördert: Mit rund 240 Artikeln und weiteren Quellen aus dem Jahr 1924 präsentiert er ein faszinierendes Kaleidoskop homosexuellen Lebens aus der Zeit der Weimarer Republik. Die BLSJ-Regionalgruppen Köln und Ruhrgebiet freuen sich, dass Erwin In het Panhuis ihren Einladungen für Vorträge gefolgt ist.

Termine 2024

Köln, 15. Juli 2024, 20:00 Uhr

Rubicon, Rubensstraße 8-10, 50676 Köln
(in Kooperation mit dem Centrum Schwule Geschichte)
Eintritt: frei

Duisburg, 29. November 2024, 19:30 Uhr

VHS Duisburg, Saal EG, Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg
(in Kooperation mit dem SchwuBiLe-Alumni)
Eintritt: 5 Euro

 

Premiere des Vortrags im Rahmen des Cologne Pride 2024 am 15. Juli 2024 im Kölner Rubicon; Foto: Axel Bach

Wie haben Schwule vor 100 Jahren in Deutschland gelebt? Zeitzeugen gibt es keine mehr. Aber viele – auch bislang unbekannte – Quellen zeugen von ihrem Leben. Was war das Besondere an der frühen Homosexuellenbewegung, die sich vor allem in Berlin formierte? Das „Eldorado“, die bis heute bekannteste Schwulenkneipe der Weimarer Republik, wurde am 22. März 1924 eröffnet. Im August 1924 erschien „Die Freundin“ – die erste lesbische Zeitschrift der Welt. Thomas Mann veröffentlichte 1924 seinen Roman „Der Zauberberg“ mit einer homoerotischen Nebenhandlung. Mit „Bubi, lass uns Freunde sein“ erschien einer der ersten schwulen Schlager. Und der Film „Michael“ über die Liebe eines Malers zu seinem Lieblingsmodell kam in die Kinos.

Wie formulierte man damals Kontaktanzeigen? Gab es schon schwule Vereine? Und wie muss man sich einen Abend in einer Schwulen-Bar vorstellen? Diese und viele andere Themen werden mit Bildern, Zeitschriften-Artikeln und Ton-Aufnahmen präsentiert und auch in Bezug zur politischen Situation des Jahres 1924 gesetzt. Dabei geht es auch um die negativen Aspekte: In der zweiten Jahreshälfte 1924 dominierte der schwule Serienmörder Fritz Haarmann die Berichterstattung über homosexuelle Themen und prägte damit auch die Einstellung zu Homosexuellen in Politik und Gesellschaft. Homosexualität war und blieb – vielleicht auch wegen Haarmann(!) – strafbar. Der entsprechende § 175 des Reichsstrafgesetzbuches, der wie ein Damoklesschwert über den Homosexuellen hing, konnte auch 1924 nicht abgeschafft werden, obwohl sich mit der KPD erstmals eine Partei für die Abschaffung dieses Schandparagraphen aussprach.
Trotz des § 175 gab es natürlich „schwules Leben“ – auch in Köln: einige Vereine und mindestens 13 Lokale. Das bekannteste war das „Dornröschen“ mit seinem über die Grenzen von Köln hinaus bekannten Travestiestar Johann Baptist Welsch, den die meisten nur als „Tilla“ kannten.

 

Zeitschriften und Literatur, Vereine und Kneipen, Musik und Theater, Politik und Skandale Historische Zeitungen und Zeitschriften sind wertvolle Quellen, in denen auch vor 100 Jahren bereits über Schwule berichtet wurde. Erwin In het Panhuis hat viele – teilweise erst seit … Weiterlesen

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Workshop „Schöner (und besser!) berichten über queere Menschen“

Queere Pressewerkstatt


Das Queere Netzwerk NRW lädt am 12. August 2023 erstmals zu einer „Pressewerkstatt“ nach Köln ein. Geplant ist ein „Austausch zwischen professionellen Journalist*innen, Medienmacher*innen und queerer Zivilgeselschaft“. 

Nachmittags laufen drei parallele Workshops; darunter:
Schöner (und besser!) berichten über queere Menschen

Im Mittelpunkt des Workshops steht der Austausch darüber, was „angemessene Berichterstattung“ über queere Menschen bedeutet. Was sind die Schwierigkeiten bei der Recherche? Gibt es Hemmschwellen in den Redaktionen? Darf man auch kritische Fragen stellen? Welche Vorurteile reproduziere ich, wenn ich von „Homo-Ehe“, „Schwulen-Parade“ und „Geschlechtsumwandlung“ berichte? Wie gelingt es, queere Menschen auch jenseits der CSD-Saison mitzudenken und gesellschaftliche Vielfalt sichtbar zu machen?

Der Workshop richtet sich insbesondere an hauptberufliche (gern heterosexuelle) Journalist*innen aus allen Mediengattungen. Wer sich anmeldet, ist ausdrücklich eingeladen, Beispiele und Fragestellungen aus der eigenen Arbeit mitzubringen. Am Ende des Workshops sind im besten Fall mehrere Themenvorschläge fertig: mit ersten Recherche-Ideen, möglichen Protagonist*innen und Hinweisen für die weitere Recherche.

Das Faltblatt "Schöner schreiben über Lesben und Schwule" liegt auf einer Computertastatur; Foto: Axel Bach

Das Faltblatt „Schöner schreiben über Lesben und Schwule“; Foto: Axel Bach

Geleitet wird der Workshop von Axel Bach. Der Wissenschaftsjournalist ist im Vorstand des Bundes Lesbischer und Schwuler JournalistInnen und Co-Autor des Leitfadens „Schöner schreiben über Lesben und Schwule“. Seit über 20 Jahren leitet er zudem den queeren Felix-Rexhausen-Preis.

 

 

Zum gesamten Programm und zur Anmeldung (bis 04.08.2023)

Queere Pressewerkstatt Das Queere Netzwerk NRW lädt am 12. August 2023 erstmals zu einer „Pressewerkstatt“ nach Köln ein. Geplant ist ein „Austausch zwischen professionellen Journalist*innen, Medienmacher*innen und queerer Zivilgeselschaft“.  Nachmittags laufen drei parallele Workshops; darunter: Schöner (und besser!) berichten über … Weiterlesen

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Mitgliederversammlung 2023

Mitgliederversammlung in Köln

Freitag, 20. Januar 2023
19.00 bis 21.00 Uhr

Der Ort ist in der Einladung bekanntgegeben.

Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
U 15, 16, 17: Chlodwigplatz, Köln
(von dort 5 Minuten Fußweg)

Kurz-Bericht:
Auf der Mitgliederversammlung wurden Axel Bach, H. Marie Breer und Konstantinos Mitsis in den Vorstand gewählt. Falk Steinborn trat nicht erneut an.

Mitgliederversammlung in Köln Freitag, 20. Januar 2023 19.00 bis 21.00 Uhr Der Ort ist in der Einladung bekanntgegeben. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U 15, 16, 17: Chlodwigplatz, Köln (von dort 5 Minuten Fußweg) Kurz-Bericht: Auf der Mitgliederversammlung … Weiterlesen

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Wie Homosexuelle in den Medien dargestellt wurden, werden und sollten

Für das Recht auf angemessene Berichterstattung

Wenn Lesben und Schwule Beiträge über sich in der Zeitung lesen oder im Fernsehen schauen, kommen sie manchmal aus dem Staunen nicht heraus. Egal ob Boulevard, Qualitätspresse oder Nachrichtenagenturen: Regelmäßig gibt es Schlagzeilen über das „Homosexuellen-Milieu“ oder ungelenke Formulierungen wie „Homosexuelle und Lesben“, die zeigen, dass es in vielen Redaktionen noch nicht so unverkrampft zugeht, wie mancher annimmt.

Die „Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung“ veranstaltete vom 26. bis 28. November ein digitales Forum zum Thema „Gewalt im Alltag“. Am Samstag (27. November 2021) gab es einen eigenen Themenblock zum Thema LGBTQIA+:

Programm des Themenblocks LGBTIQ

Auszug aus dem Programm zum Themenblock „LGBTQIA+“

Der BLSJ hat sich sehr über die Einladung der Stiftung gefreut, an diesem Programm mitzuwirken. Vorstandsmitglied Axel Bach schaute in seinem Multimedia-Vortrag in die ältere und jüngere Medien-Vergangenheit und zeigte an vielen Beispielen ein spannendes und teilweise bedrückendes Kaleidoskop, das von medialer Verachtung, unüberlegten Formulierungen sowie – teils auch unterhaltsamen und bewegenden – Berichten handelte.

Das komplette Programm konnte auf der Seite der Stiftung live gestreamt werden. In Kürze soll eine gekürzte Fassung onlinegestellt werden.

Projektseite „Gewalt im Alltag“

Vortragsfolien

Für das Recht auf angemessene Berichterstattung Wenn Lesben und Schwule Beiträge über sich in der Zeitung lesen oder im Fernsehen schauen, kommen sie manchmal aus dem Staunen nicht heraus. Egal ob Boulevard, Qualitätspresse oder Nachrichtenagenturen: Regelmäßig gibt es Schlagzeilen über … Weiterlesen

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Lesung
„Szenen aus dem Gesträuch“

Szenen aus dem Gesträuch – Ein Abend zu Felix Rexhausens Literatur
Donnerstag, 18.11.2021, 19:30-21:30 Uhr
Ort: Jugendzentrum anyway, Kamekestraße 14, 50672 Köln

Nach Felix Rexhausen (1932-1992) ist nicht nur der jährliche Preis des Bundes Lesbischer und Schwuler JournalistInnen benannt, sondern auch ein öffentlicher Platz nahe des Kölner Hauptbahnhofes. Felix Rexhausen gehörte in den 1960er-Jahren zu den wenigen offen schwul auftretenden Autoren deutscher Sprache. Kaum ein anderer Schriftsteller, Journalist oder Satiriker äußerte sich derart eindeutig und scharfsinnig zur Situation schwuler Männer und zur Spießbürgerlichkeit des Nachkriegs-Deutschlands.

Buch-Cover "Mit Deutschland leben"

Buch-Cover „Mit Deutschland leben!“

Der Germanist Benedikt Wolf legt nun die erste umfassende Würdigung zum Werk Rexhausens vor und entdeckt dabei zahlreiche Aspekte, die eine Rückbesinnung auf diesen, heute bei vielen Menschen fast vergessenen, Autor sehr lohnend machen.

 

Cover des Buches "Zaunwerk"

Buch-Cover „Zaunwerk“

Im Nachlass von Felix Rexhausen entdeckte Benedikt Wolf zudem das bislang unveröffentlichte Roman-Manuskript „Zaunwerk“ von 1964, das nun – fast sechs Jahrzehnte nach Fertigstellung – endlich als Buch erscheint.

An diesem literarischen Abend liest Schauspieler Klaus Nierhoff ausgewählte Texte von Felix Rexhausen, während Benedikt Wolf diese einordnet. Neben Highlights aus dem Werk Rexhausens sind dabei erstmals als Premiere auch Ausschnitte aus dem gerade posthum erschienenen Buch „Zaunwerk“ zu hören.

Zum Autor: Benedikt Wolf, geboren 1985, ist Literaturwissenschaftler. Er arbeitet an der Universität Bielefeld. Sein Forschungsinteresse gilt unter anderem den Themenbereichen Sexualität und Literatur und literaturwissenschaftliche Vorurteilsforschung. Er ist Mitherausgeber des „Jahrbuch Sexualitäten“. Letzte Veröffentlichungen sind „Penetrierte Männlichkeit. Sexualität und Poetik in deutschsprachigen Erzählungen der literarischen Moderne“ (2018) sowie der Sammelband „SexLit. Neue kritische Lektüren zu Sexualität und Literatur“ (2019).

Die Rexhausen-Texte liest Schauspieler Klaus Nierhoff.
Eingangsreferat: Axel Bach
Moderation: Marco Kammholz

Veranstalter: BLSJ-Regionalgruppe Köln, SchwuBiLe-Alumni, Centrum Schwule Geschichte, Jugendclub Courage, Buchsalon Ehrenfeldmit Unterstützung von Herzenslust NRW.

Eintritt frei!
Begrenztes Platzangebot!

Hygienekonzept: Für diese Veranstaltungen gilt „2G“. Alle Gäste müssen entweder vollständig geimpft oder genesen sein und dies nachweisen können. Bei verändertem Infektionsgeschehen behalten wir uns vor, die Veranstaltung kurzfristig abzusagen bzw. digital stattfinden zu lassen.

Die Veranstaltung bei Facebook

Szenen aus dem Gesträuch – Ein Abend zu Felix Rexhausens Literatur Donnerstag, 18.11.2021, 19:30-21:30 Uhr Ort: Jugendzentrum anyway, Kamekestraße 14, 50672 Köln Nach Felix Rexhausen (1932-1992) ist nicht nur der jährliche Preis des Bundes Lesbischer und Schwuler JournalistInnen benannt, sondern … Weiterlesen

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„Szenen aus dem Gesträuch“

Lesung „Mit Deutschland leben!“

Mit Deutschland leben! – Ein Abend zu Felix Rexhausens Literatur
Mittwoch, 17.11.2021, 20:00-21:30 Uhr
Ort: Volkshochschule Duisburg, Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg

Nach Felix Rexhausen (1932-1992) ist nicht nur der jährliche Preis des Bundes Lesbischer und Schwuler JournalistInnen benannt, sondern auch ein öffentlicher Platz nahe des Kölner Hauptbahnhofes. Felix Rexhausen gehörte in den 1960er-Jahren zu den wenigen offen schwul auftretenden Autoren deutscher Sprache. Kaum ein anderer Schriftsteller, Journalist oder Satiriker äußerte sich derart eindeutig und scharfsinnig zur Situation schwuler Männer und zur Spießbürgerlichkeit des Nachkriegs-Deutschlands.

Buch-Cover "Mit Deutschland leben"

Buch-Cover „Mit Deutschland leben!“

Der Germanist Benedikt Wolf legt nun die erste umfassende Würdigung zum Werk Rexhausens vor und entdeckt dabei zahlreiche Aspekte, die eine Rückbesinnung auf diesen, heute bei vielen Menschen fast vergessenen, Autor sehr lohnend machen.
 

Cover des Buches "Zaunwerk"

Buch-Cover „Zaunwerk“


Im Nachlass von Felix Rexhausen entdeckte Benedikt Wolf zudem das bislang unveröffentlichte Roman-Manuskript „Zaunwerk“ von 1964, das nun – fast sechs Jahrzehnte nach Fertigstellung – endlich als Buch erscheint.
An diesem literarischen Abend liest Schauspieler Klaus Nierhoff ausgewählte Texte von Felix Rexhausen, während Benedikt Wolf diese einordnet. Neben Highlights aus dem Werk Rexhausens sind dabei erstmals als Premiere auch Ausschnitte aus dem gerade posthum erschienenen Buch „Zaunwerk“ zu hören.

Zum Autor: Benedikt Wolf, geboren 1985, ist Literaturwissenschaftler. Er arbeitet an der Universität Bielefeld. Sein Forschungsinteresse gilt unter anderem den Themenbereichen Sexualität und Literatur und literaturwissenschaftliche Vorurteilsforschung. Er ist Mitherausgeber des „Jahrbuch Sexualitäten“. Letzte Veröffentlichungen sind „Penetrierte Männlichkeit. Sexualität und Poetik in deutschsprachigen Erzählungen der literarischen Moderne“ (2018) sowie der Sammelband „SexLit. Neue kritische Lektüren zu Sexualität und Literatur“ (2019).

Die Rexhausen-Texte liest Schauspieler Klaus Nierhoff.
Eingangsreferat: Axel Bach
Moderation: Marco Kammholz

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals „Queer.Life.Duisburg 2021“ statt. Sie wird veranstaltet von: BLSJ-Regionalgruppe Ruhrgebiet und dem SchwuBiLe-Alumni in Zusammenarbeit mit der VHS Duisburg – mit Unterstützung durch Herzenslust NRW.

Eintritt: 5 € (kostenfrei mit der VHS-Card)
Begrenztes Platzangebot! Tickets bitte vorab buchen.

Hygienekonzept: Für diese Veranstaltungen gelten die Corona-Bestimmungen der VHS Duisburg. Das heißt, es gilt „2G“. Alle Gäste müssen entweder vollständig geimpft oder genesen sein und dies nachweisen können.
Bei verändertem Infektionsgeschehen behalten wir uns vor, die Veranstaltung kurzfristig abzusagen bzw. digital stattfinden zu lassen.

Die Veranstaltung bei Facebook

Mit Deutschland leben! – Ein Abend zu Felix Rexhausens Literatur Mittwoch, 17.11.2021, 20:00-21:30 Uhr Ort: Volkshochschule Duisburg, Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg Nach Felix Rexhausen (1932-1992) ist nicht nur der jährliche Preis des Bundes Lesbischer und Schwuler JournalistInnen benannt, sondern … Weiterlesen

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Podiumsdiskussion: „Die Rolle der Medien beim Abbau von Vorurteilen gegen LGBTQIA+“

Podiumsdiskussion beim CSD Berlin Pride


Das Fachmagazin „Medieninsider“ begleitet journalistisch, wie sich die Medien inhaltlich, technisch und wirtschaftlich verändern. Im Talk mit Medienmacher_innen geht Chefredakteur Marvin Schade der Frage nach, welche Rolle Journalist_innen beim Abbau von Vorurteilen spielen oder spielen können und welchen Einfluss unterschwellige, aber auch offene, Queer-Feindlichkeiten in Medien auf die Akzeptanz von LGBTQIA+ hat.

mit: Tilmann Warnecke (Tagesspiegel), Luca Renner (ZDF-Fernsehrat) und Axel Bach (BLSJ-Vorstand)

Termin: Montag, 28. Juni 2021, 21:15-22:00 Uhr

Das gesamte Programm im Livestream (26. bis 29. Juni 2021)

Podiumsdiskussion beim CSD Berlin Pride Das Fachmagazin „Medieninsider“ begleitet journalistisch, wie sich die Medien inhaltlich, technisch und wirtschaftlich verändern. Im Talk mit Medienmacher_innen geht Chefredakteur Marvin Schade der Frage nach, welche Rolle Journalist_innen beim Abbau von Vorurteilen spielen oder spielen … Weiterlesen

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